Netzhaut- und Glaskörperchirurgie

In den letzten 20 Jahren konnte die Medizin große Fortschritte in der Netzhaut- und Glaskörperchirurgie verzeichnen. Netzhautablösungen oder schwere Augenverletzungen führen heute – rechtzeitig behandelt – nicht mehr unweigerlich zur Erblindung. Unsere erfahrene Ophthalmochirurgin kann dazu beitragen, zumindest einen Teil Ihres Sehvermögens zu erhalten.

Die Netzhaut

Sie befindet sich am Augenhintergrund. Hier werden mit Hilfe der Fotorezeptoren die Lichtreize wahrgenommen und in elektrische Impulse umgewandelt, die vom Gehirn in ein Bild umgewandelt werden. Ist die Netzhaut geschädigt, funktioniert diese Umwandlung nicht mehr einwandfrei und es kommt zu Seheinschränkungen.

Folgende Netzhauterkrankungen werden bei uns chirurgisch behandelt:

  • Epiretinale Gliose
  • Makulaforamen
  • Proliferative diabetische Retinopathie
  • Netzhautablösung

Wichtig für eine gute Sehprognose nach der Behandlung ist hier immer der Zeitfaktor. Zögern Sie also nicht, bei Sehbeschwerden einen Augenarzt aufzusuchen. Sogar nach einer Netzhautablösung kann durch die – rechtzeitige – chirurgische Wiederanlage ein Teil des Sehvermögens gerettet werden.

Der Glaskörper

Diese durchsichtige, gelartige Substanz liegt als Füllmasse zwischen der Linse und der Netzhaut des Auges. Ist der Glaskörper getrübt, kann es zu Sehstörungen kommen, die der Augenarzt als Mouches volantes bezeichnet, was sich mit fliegende Mücken übersetzen lässt.

Einige Glaskörpererkrankungen, wie z. B. Glaskörperblutungen, treten in Verbindung mit anderen Augenkrankheiten auf und werden im Rahmen dieser Krankheiten operativ versorgt. Andere Glaskörpererkrankungen sind harmlos und bedürfen meist keiner chirurgischen Intervention. Dazu gehören z. B.:

  • Glaskörperabhebung
  • Glaskörperdestruktion / – trübung
  • Asteroide Hyalose