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  • Ambulante Augenoperation u. Diagnostik im Gesundheitszentrum am DIAKO

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Wichtiges im Falle einer Operation

Melden Sie sich telefonisch einen Werktag vor der Operation, zwischen 8:00 und 12:00 Uhr bei uns in der Praxis, um die Uhrzeit für den geplanten Eingriff zu erfahren.

Mit Ihrem Operateur und Ihrem Hausarzt legen wir die nötigen Voruntersuchungen fest, entsprechend dem mitgegebenen “Hausarztbogen”. Bitte bringen Sie diesen ausgefüllten Bogen, ggf. einschließlich der Labor / EKG- Befunde spätestens zum OP-Termin mit.

Bitte beachten Sie folgende Anweisungen:

Sechs Stunden vor dem festgelegten OP-Beginn nicht mehr essen, trinken, rauchen, keinen Kaugummi kauen oder Bonbons lutschen.

Ausnahme: Bis drei Stunden vor der Operation sind noch klare Flüssigkeiten in kleinsten Mengen (Wasser, Tee) erlaubt, nehmen Sie bitte auch Ihre üblichen Medikamente unter Berücksichtigung der folgenden Ausnahmen ein:

Diabetiker nehmen bitte keine blutzuckersenkenden Tabletten. Die evtl. erforderliche Insulindosis sprechen Sie mit unserem Anästhesie/OP-Team ab. Dies betrifft auch alle anderen Medikamente.

Bei Veränderung Ihres Gesundheitszustandes (Fieber, Husten oder Bronchitis) rufen Sie uns bitte an. Ein wesentlicher Infekt der Atemwege / Bronchien sollte zwei Wochen präoperativ nicht aufgetreten sein. Bringen Sie für unsere Narkoseärzte Ihre Unterlagen vom Hausarzt mit.

ASS-Tabletten und Marcumar (Blutverdünnungsmittel) müssen nicht vor der Operation abgesetzt werden, außer bei Glaukom- und Lidoperationen!

Tragen Sie zur Operation bitte keine Kontaktlinsen, keinen Nagellack, kein Make-up, keinen Schmuck oder
Piercings. Bitte nicht im Gesicht eincremen! Bequeme Kleidung ist empfehlenswert. Wenn Sie eine Zahnprothese tragen, bringen Sie bitte einen Prothesenbehälter mit.

  • Melden Sie sich bitte nach Ihrer Ankunft an der Anmeldung bei uns in der Augenarztpraxis im Gesundheitszentrum.
  • Bringen Sie bitte Ihre Versichertenkarte und ggf. einen aktuellen Überweisungsschein mit. Wenn Sie einen Taxischein für die Rückfahrt benötigen, sprechen Sie uns an. Am OP-Tag und am Folgetag dürfen Sie nicht Auto fahren.
  • Nach der Operation verwendet man ca. 1-2 Wochen lang Augentropfen / Augensalbe. Jede folgende Woche werden die Augentropfen reduziert und danach abgesetzt. Dieses wird von Ihrem Augenarzt kontrolliert.
  • Ihre bislang verordneten Augentropfen, insbesondere solche gegen den Grünen Star, nehmen Sie nach Rücksprache mit Ihrem Augenarzt weiter.
  • Operationen werden in der Regel ambulant bei uns durchgeführt, Sie können 2-3 Stunden nach der Operation wieder nach Hause gefahren werden.
  • Es besteht die Möglichkeit, bei uns im Krankenhaus im REHA-Zentrum zu übernachten. Sprechen Sie uns bitte an.

Bei Netzhaut-Glaskörperoperationen gibt es unterschiedliche Endotamponaden (Füllungen) wie Luft, Gas oder Silikonöl.

Die Lufttamponade baut sich unmittelbar postoperativ in ca. 2 bis 5 Tagen ab. Die Gasfüllung bleibt ca. 2 bis 5 Wochen im Auge. Die Gastamponade wird sich in dieser Zeit langsam resorbieren.

Mit einem Gas gefüllten Auge dürfen Sie auf keinen Fall eine Flugreise unternehmen. In der Höhe dehnt sich die Gasblase rasch im Auge aus, was zum schnellen und extremen Augendruckanstieg und sogar zur Erblindung führen kann.

Bitte berücksichtigen Sie die Endotamponadeart bei der Planung Ihrer Flugreise, ggf. sprechen Sie Ihren Operateur an.

Bei Silikonöltamponaden entstehen keine Risiken durch eine Flugreise.

Direkt nach der Operation und an den nachfolgenden Tagen können kleine Luftblasen, Schlieren oder Pünktchen im Auge gesehen werden.

Dies ist durch eine Medikamenten-Injektion bedingt und wird von Tag zu Tag weniger werden. Bei starkem Fremdkörpergefühl, Schmerzen, Verschlechterung des Sehens oder zunehmender Rötung im behandelten Auge, kontaktieren Sie bitte unverzüglich Ihren Augenarzt oder uns.

Bei Ihnen/Ihrem Kind ist eine ambulante Operation geplant. Das Ärzteteam der Anästhesiepraxis “ap” wird dafür sorgen, dass der Eingriff sicher und ohne Schmerzen verläuft.

Die Vollnarkose ist in neuerer Zeit ein schonendes und sicheres Verfahren. Die modernen Medikamente lassen Sie gut schlafen und ohne Missempfindungen wieder schnell erwachen. Wir legen Ihnen eine Infusion an und geben Ihnen darüber die Narkosemittel. Sie schlafen schnell ein. Während der Operation sichert das Anästhesie-Team von “ap” (www.ap-bremen.de) Ihre Atemwege mit einer Kehlkopfmaske oder ggf. mit einem Silikonschlauch. Sie erhalten über den gesamten Eingriff kontinuierlich die erforderliche, genau bemessene Medikamentendosis und werden sorgfältig überwacht.

Kein Eingriff ist ohne Risiko. Besondere Risiken nach Allgemeinanästhesie mit Intubation sind Halsschmerzen (verschwinden nach 1-2 Tagen), sehr selten Stimmbandverletzungen mit dauerhafter Heiserkeit, selten Übelkeit und Erbrechen.

Hier sei nochmals auf die Nüchternheit vor der Operation verwiesen,da das Einatmen von erbrochen Speiseresten zu schwersten Komplikationen führen kann.

Schadhafte und brüchige Zähne können ebenfalls bei der Sicherung der Atemwege beschädigt werden — bitte informieren Sie uns vorher, damit wir noch mehr Vorsicht walten lassen können. Allgemeine Risiken, ausgehend sowohl von der Anästhesie als auch vom Eingriff, sind Blutungen, Infektionen, Herz-Kreislauf-Störungen, Atemstörungen, allergische Reaktionen, Schmerzen und Übelkeit, die auch zu einer Krankenhauseinweisung führen können. Nach der neueren Literatur beträgt das Risiko für einen tödlichen Zwischenfall bei einer ambulanten Anästhesie etwa 1 zu 500.000.

Die Wirkung der “Antibabypille” kann durch die Narkosemedikamente so beeinflusst werden, als hätten Sie diese für ein bis zwei Tage nicht eingenommen, so dass die Wirkung der Pille nicht mehr sicher ist.

Informationen für den Operationstag

Nach der Operation werden Sie schnell wach und sind in kürzester Zeit wieder voll orientiert. Sie fühlen sich in der Regel wohl. Mit Übelkeit müssen Sie nicht rechnen. Abhängig vom Eingriff und Ihrem Befinden können Sie im Aufwachraum schon etwas trinken und auch essen. Wir betreuen und überwachen Sie für etwa zwei Stunden nach der Narkose, danach können Sie in Begleitung den Heimweg antreten.

  • Nach der Narkose dürfen Sie 24 Stunden lang nicht selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen, keine Maschinen bedienen, keinen Alkohol trinken und keine verantwortlichen Unterschriften leisten.
  • Nach Vorgabe des Operateurs können Sie zu Hause normal essen und trinken. Nehmen Sie weiter Ihre üblichen Medikamente ein. Diabetiker müssen ihre Insulindosis entsprechend anpassen. Sollten lebensbedrohliche Notfälle auftreten, rufen Sie sofort den örtlichen Rettungsdienst. Bei Schmerzen Paracetamol-comp Tablette nehmen (geben wir mit).

Wegen Infektionsgefahr nach der Operation bitten wir Sie, folgende Punkte zu beachten:

  • Gehen Sie ca. 2 Wochen lang nicht in öffentliche Schwimmbäder/-hallen.
  • Arbeiten Sie ca. 2 Wochen lang nicht im Garten.
  • Reiben Sie nicht im operierten Auge.
  • Vermeiden Sie Augenverletzungen.
  • Nehmen Sie die verordneten Augentropfen/Augensalbe.

Wenn Sie Fragen zu Ihrer Operation haben, rufen Sie uns gerne an.

Unser Team wünscht Ihnen eine angenehme Zeit bei uns.

Die Narkosen werden bei uns von den Fachärzten für Anästhesie des Anästhesie-Teams “ap” (www.ap-bremen.de) durchgeführt.